CMOS-RFID-S – Passive ortbare Multistandard-CMOS-RFIDs mit Sensorfunktionalität für Hochvolumenanwendungen

Die weltweite Verbreitung der drahtlosen Identifikationssysteme hält ungebremst an. Der Siegeszug der Transponder begann mit Artikelsicherungssystemen und eroberte durch fortschreitende Miniaturisierung die Anwendungsgebiete Logistik, Warenidentifikation und Zugangskontrolle. Das Anwendungsgebiet von RFID-Tags wird maßgeblich von dem Funktionsumfang des Transponders bestimmt.

Ziel der Forschungsgruppe ist die Erweiterung der passiven RFID-Tags um die drei Funktionen Multistandardfähigkeit, Ortbarkeit und Sensorfunktionalität. Die Multistandardfähigkeit garantiert eine hohe Akzeptanz am Markt, da existierende Lesegeräte genutzt werden können und sich damit die Neuinvestitionen im überschaubaren Bereich bewegen. Mit der neuen Ortungsfunktionalität, in Verbindung mit einer Sensordatenerfassung, ist es möglich kostengünstig Messgrößen mit Ortsinformation zu erfassen.

Die Kooperation zwischen Hersteller und Systemanbieter ermöglicht es, die Projekterkenntnisse unter realen Umgebungsbedingungen zu erproben und zu einem Industriestandard zu entwickeln.